Reiner Haseloff kandidiert im Wahlkreis 27
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 20. Februar 2010 um 09:23 Uhr Geschrieben von: Administrator 30. Januar 2010
In einer kurzen Rede vor den Mitgliedern schlug Brumme den designierten Spitzenkandidaten Haseloff der Versammlung offiziell als Direktkandidat vor und gab Ihm die wichtigsten Aufgaben für die kommenden Jahre mit auf den Weg. Hierzu zählte Kurt Brumme den chronischen Ärztemangel, dessen Bekämpfung letztlich auch in Kriterium im Standortwettbewerb sei; den Hochwasserschutz, der gerade in diesem Wahlkreis von existenzieller Bedeutung ist sowie die Verbesserung der Infrastruktur zur Förderung der regionalen Wirtschaft. Insbesondere auf die Ortsumfahrungen Coswig und Roßlau legte Brumme besonders Wert.
Reiner Haseloff reagierte auf diesen Vorschlag erwartungsgemäß mit einer engagierten Bewerbungsrede, in der er deutlich machte, wie wichtig ein Landtagsmandat für einen Ministerpräsidenten ist. Damit ließ er keinen Zweifel daran, welches Amt er nach der Landtagswahl 2011 anstrebt.
So ist es auch verständlich, dass Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Haseloff auf die Erfolge der letzten Jahre verwies. Zum ersten Mal ist Sachsen-Anhalt bei einem Vergleich aller Bundesländer in der Kategorie Dynamik auf Platz 1. Diese enorme wirtschaftliche Dynamik ist aber nur ein Ergebnis der Arbeit der CDU-geführten Landesregierung, die bereits seit 2002 Verantwortung trägt. Im Bereich der Bildung beispielsweise verzeichnet Sachsen-Anhalt seit Jahren deutliche Steigerungen im PISA Test, so Haseloff. „Dies liegt vor allem daran, dass wir auf bildungspolitische Kontinuität setzen. Schüler und Lehrer müssen in der Schule lernen und arbeiten und nicht ständig neue Vorschriften umsetzen“ sagte Haseloff.
Für den Wahlkreis versprach Haseloff eine intensive Wahlkreisarbeit. „Wir müssen im Sinne der Bürger pragmaische Lösungen finden. Lebensqualität richtet sich nicht nach Flurgrenzen, sondern wird an der Versorgungsqualität gemessen“ erklärte Dr. Haseloff. Damit meinte er sowohl die Einzugsbereiche von Schulen wie auch alle Probleme rund um den öffentlichen Personennahverkehr.
In Richtung Landespolitik erklärte er, dass nur die CDU der zuverlässige Partner für die Bürgerinnen und Bürger sei. „Wir sind keine Klientelpartei, die nur auf einen Teil der Gesellschaft fixiert ist und wir sind keine Partei, die versucht über Parolen des Klassenkampfes Politik zu machen. Die CDU ist eine Volkspartei, die sowohl auf dem sozialen Auge wie auch auf dem wirtschaftspolitischen Auge klar sehen kann – das haben wir unter Beweis gestellt“ bemerkte Haseloff abschließend.
Zugleich warnte er aber auch vor einem möglichen rot-roten Bündnis in Magdeburg: „Es geht nicht darum Schreckgespenster zu konstruieren – wir haben aber in Sachsen-Anhalt von 1994 bis 2002 so eine Konstellation erlebt und kennen alle die dramatischen Folgen. Die Zeit der „Roten Laterne“ ist endlich vorbei und die brauchen wir auch nicht wieder!“
Das Ergebnis der anschließenden Wahl konnte eindeutiger nicht sein. Mit einem Stimmanteil von 100% der möglichen Stimmen, sprachen sich die anwesenden Mitglieder einstimmig für Dr. Haseloff als Direktkandidat aus.
Im Anschluss gab es zahlreiche Gratulationen. Coswigs Stadtratsvorsitzender und ehemaliger IHK Präsident Albrecht Hatton bemerkte, dass er schon früher solche Wahlergebnisse erleben musst, doch in diesem Fall sei es wirklich verdient.
Ähnlich äußerte sich Coswigs Bürgermeisterin Berlin, die einen gewissen Stolz nicht verbergen konnte, dass Coswig als Veranstaltungsort für diese Aufstellung ausgewählt wurde. Sie erklärte: „Ich erlebte und erlebe in Minister Dr. Haseloff immer einen Menschen, der nicht nur politisch agitierte, sondern vor allem staatsmännisch reagierte, der mit jedem persönlichen Wort gleichzeitig Hoffnung und Vertrauen setzte, kurz um, einen Politiker der handelt, ohne dass es dazu großer Reden bedürfte.“
Bei der anschließenden „Staffelstabübergabe“ sagte Kurt Brumme, dass Reiner Haseloff nun in einem Wahlkreis kandidieren würde, „der das Beste ist, was das Land zu bieten hat. Tolle Menschen, eine wundervolle Landschaft und viele innovative Betriebe.“




