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Sachsen-Anhalt soll vom Zukunftsmarkt Elektromobilität profitieren

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff hat in Magdeburg die neue Landesinitiative „Elektromobilität und Leichtbau“ gestartet. Binnen fünf Jahren soll Sachsen-Anhalt zu einem führenden Produktions- und Forschungsstandort für Antriebstechnologien und Energieträger entwickelt werden. (Quelle: Ines Berger/ Bilddatenbank Sachsen-Anhalt)

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"Für die Verdienste von Anhalt"

"Für die Verdienste von Anhalt", sagte Leopold I., Fürst von Anhalt-Dessau und übergab Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff eine entsprechende Urkunde. Anlass für die Begegnung war der diesjährige Neujahrsempfang der Landesregierung, welcher passend zum Jubiläum Anhalt800 in Dessau-Roßlau stattfand. (Quelle: Ines Berger/ Bilddatenbank Sachsen-Anhalt)

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Haseloff: Romano Prodi ist ein großer Europäer

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff bezeichnete Prof. Dr. Dr. h.c.mult. Romano Prodi anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde fals "großen Europäer". Als Präsident der Europäischen Kommission habe er entscheidend die Europäische Union geprägt. (Foto: MLU Halle-Wittenberg, Maike Glöckner)

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Haseloff bei Tafelrunde

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff war Gast der 33. "Tafelrunde Büttnershof". Eingeladen hatte der Landtagsabgeordnete Nico Schulz um mit Bürgerinnen und Bürgern der Region aktuelle Themen zu diskutieren.

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Haseloff ehrt „Land der Ideen"-Preisträger

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff begrüßt die diesjährigen Preisträger des Wettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen" aus Sachsen-Anhalt und lobte die innovativen Ideen und Initiativen. (Foto: Ines Berger/Bilddatenbank Sachsen-Anhalt)

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Länder bei Entscheidungen des Bundes stärker einbeziehen

Dr. Reiner Haseloff, Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz erklärte nach einer Sitzung mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder, dass diese zukünftig stärker in Entscheidungen des Bundes einbezogen werden sollen.

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CDU stimmt Koalitionsvertrag zu

Am 16. März hat die CDU in Sachsen-Anhalt mit dem Koalitionsvertrag die Zustimmung für weitere fünf Jahre große Koalition in Sachsen-Anhalt gegeben. Mit Dr. Reiner Haseloff als Regierungschef kann der erfolgreiche Weg sicher fortgesetzt werden.

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Merkel: "Haseloff steht für die richtige Politik in bewegten Zeiten"

sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Wahlkampfabschluss in der Anhalt Arena in Dessau-Roßlau. Haseloff hob die überzeugenden Ergebnisse der Großen Koalition hervor und warnte gleichzeitig vor einem rot-roten Bündnis. Wer dies verhindern will, muss am 20. März mit beiden Stimmen CDU wählen.

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Gute Politik kann etwas bewegen

Gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel startete die CDU Sachsen-Anhalt mit ihrem Spitzenkandidaten Reiner Haseloff in die heiße Phase des Wahlkampfes. Ministerpräsident Böhmer sagte über Haseloff: "Von allen Anwärtern auf das Amt des Ministerpräsidenten ist er der am besten geeignete."

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Wir sind auf einem guten Weg

Bei einem Forum der MIT Halle-Saalekreis zum Thema "Made in Germany" berichtete Wirtschaftsexperte Friedrich Merz von seinen Erfahrungen mit Wirtschaftsansiedlungen in Sachsen-Anhalt. "Meine Erfahrung ist, dass Entscheidungen hier schnell und qualitativ hervorrragend getroffen werden."

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Mein Hauptziel ist ein Kurs mit Maß und Mitte

Im Interview mit der Welt beschreibt der Spitzenkandidat der CDU Sachsen-Anhalt, Wirtschaftsminister Reiner Haseloff, seine Ziele für die kommende Legislaturperiode

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Dank an die Sportlerinnen und Sportler

Reiner Haseloff hat anlässlich des 12. internationalen Handballturniers in Dessau-Roßlau den vielen Ehrenamtlichen für ihr Engagement im Sport, insbesondere im Breitensport gedank. Als kleines Dankeschön übergab er Bälle für die verschiedensten Sportarten an den Sportdirektor der Stadt.  

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Volksstimme: "Haseloff und von der Leyen präsentieren Programm für Langzeitarbeitslose"

Sachsen-Anhalts Bürgerarbeit wird nun in ganz Deutschland angeboten

Volksstimme Magdeburg, 10. Juli 2010 Von Jens Schmidt


Magdeburg. Die in Sachsen-Anhalt entwickelte "Bürgerarbeit" wird ab 15. Juli in allen 16 Bundesländern angeboten. Das Programm bietet bundesweit Langzeitarbeitslosen eine Chance auf einen der 34 000 staatlich bezahlten Jobs in Verbänden, Gemeinden oder gemeinnützigen Einrichtungen. Das teilten Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen und Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (beide CDU) gestern auf der Bundespressekonferenz in Berlin mit.

Etwa die Hälfte aller Jobcenter in Deutschland wollen sich an dem Programm beteiligen und Bürgerarbeit anbieten. Der Bund plant für die nächsten drei Jahre Ausgaben von 1,3 Milliarden Euro.

In einer ersten, sechsmonatigen Aktivierungsphase werden Langzeitarbeitslose von einem der 197 Jobcenter angesprochen und möglichst auf geeignete freie Stellen vermittelt. Manche werden gezielt qualifiziert oder erhalten ein Firmenpraktikum, um danach in Lohn und Brot zu gelangen.

Ordnender Nebeneffekt: "Etwa 20 bis 25 Prozent der Angesprochenen melden sich binnen weniger Tage aus der Arbeitslosigkeit ab", berichtet Haseloff von seinen Erfahrungen der vergangenen drei Jahre. Darunter sind Minijobber, die nun - nachdem das Jobcenter nachhakte - doch einen "richtigen" Job hatten. "Darunter sind auch einige Schwarzarbeiter und einige wenige, die das Leistungssystem missbrauchten", sagte Haseloff.

Erst wenn die Aktivierungsphase vorbei ist, beginnt die eigentliche Bürgerarbeit. Ausgesuchten Arbeitslosen wird dann einer der 34000 Bürgerarbeitsplätze angeboten. "Wir wollen den wirklich Schwächsten helfen", sagte Haseloff. Das sind vor allem Ältere oder Menschen, die seit 20 Jahren keinen Job hatten und deren Chancen am normalen Arbeitsmarkt derzeit nahezu aussichtslos sind.

Bürgerarbeiter geben in gemeinnützigen Einrichtungen Essen aus, begleiten Ältere zum Arzt oder zum Amt, unterstützen den Platzwart im Sportverein oder pflegen in der Gemeinde den Naturlehrpfad. Bei einer Wochenarbeitszeit von maximal 30 Stunden verdient der Bürgerarbeiter etwa 830 Euro netto im Monat (knapp 7 Euro je Stunde). Der Staat wendet insgesamt 1080 Euro auf (9 Euro je Stunde), wovon auch Sozialversicherungsbeiträge bezahlt werden.

Eine Stelle ist auf drei Jahre begrenzt. Jedem Bürgerarbeiter steht ein Coach zur Seite, der währenddessen berät und schaut, ob mittlerweile doch der Sprung in den ersten Arbeitsmarkt möglich ist.

"Die Bürgerarbeit ist gewissermaßen die konsequenteste Form des Förderns und Forderns", sagte von der Leyen und bezog sich damit auf eine Kernforderung der SPD zu Kanzler Schröders Zeiten.

Harte Kritik kam von der Opposition im Bundestag. Die Grünen befürchten, die Maßnahme solle unwillige Programmteilnehmer durch Sanktionen aus dem Arbeitslosen- geld-II-Bezug drängen. Die Linke wirft von der Leyen vor, Arbeitslose zu erpressen. Ein Erwerbsloser müsse gegen seinen Willen in "jedweder Tätigkeit für seine bloße Existenz schuften".

Der Deutsche Gewerkschaftsbund kritisierte, es sei zu befürchten, dass der Lohn vielfach nicht existenzsichernd sei, so dass ergänzende Hartz-IV-Leistungen nötig blieben.

Kommentar

Bürgerarbeit
Von Jens Schmidt

Doppelter Effekt

Dass die Bürgerarbeit nun deutschlandweit angeboten wird, ist auch ein Erfolg Haseloffs. Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister hatte das arbeitsmarktpolitische Instrument hier erstmals ausprobiert und so eine Möglichkeit gefunden, den Allerschwächsten eine kleine Chance zu geben. Ganz nebenbei sichten die Jobcenter ihren Bestand. So manch einer, der gar nicht mehr arbeitslos ist, fällt nun auf und folgerichtig aus dem Hilfssystem raus. Die Opposition findet das unmenschlich. Wieso eigentlich? Wer Arbeit hat und dennoch den vollen Hartz-IV-Satz abfasst, betrügt Millionen Beschäftigte, die mit ihren Steuern das soziale Hilfssystem erst ermöglichen. Faul wäre was im Staate, wenn der nicht mehr kontrollieren würde.

 

Quelle: Volksstimme.de 2010 | Ausgabe: sachsenanhalt
Erscheinungsdatum 10.07.2010

Sachsen-Anhalts Bürgerarbeit wird nun in ganz Deutschland angeboten

 

Von Jens Schmidt

 

Magdeburg. Die in Sachsen-Anhalt entwickelte "Bürgerarbeit" wird ab 15. Juli in allen 16 Bundesländern angeboten. Das Programm bietet bundesweit Langzeitarbeitslosen eine Chance auf einen der 34 000 staatlich bezahlten Jobs in Verbänden, Gemeinden oder gemeinnützigen Einrichtungen. Das teilten Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen und Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (beide CDU) gestern auf der Bundespressekonferenz in Berlin mit.

 

Etwa die Hälfte aller Jobcenter in Deutschland wollen sich an dem Programm beteiligen und Bürgerarbeit anbieten. Der Bund plant für die nächsten drei Jahre Ausgaben von 1,3 Milliarden Euro.

 

In einer ersten, sechsmonatigen Aktivierungsphase werden Langzeitarbeitslose von einem der 197 Jobcenter angesprochen und möglichst auf geeignete freie Stellen vermittelt. Manche werden gezielt qualifiziert oder erhalten ein Firmenpraktikum, um danach in Lohn und Brot zu gelangen.

 

Ordnender Nebeneffekt: "Etwa 20 bis 25 Prozent der Angesprochenen melden sich binnen weniger Tage aus der Arbeitslosigkeit ab", berichtet Haseloff von seinen Erfahrungen der vergangenen drei Jahre. Darunter sind Minijobber, die nun - nachdem das Jobcenter nachhakte - doch einen "richtigen" Job hatten. "Darunter sind auch einige Schwarzarbeiter und einige wenige, die das Leistungssystem missbrauchten", sagte Haseloff.

 

Erst wenn die Aktivierungsphase vorbei ist, beginnt die eigentliche Bürgerarbeit. Ausgesuchten Arbeitslosen wird dann einer der 34000 Bürgerarbeitsplätze angeboten. "Wir wollen den wirklich Schwächsten helfen", sagte Haseloff. Das sind vor allem Ältere oder Menschen, die seit 20 Jahren keinen Job hatten und deren Chancen am normalen Arbeitsmarkt derzeit nahezu aussichtslos sind.

 

Bürgerarbeiter geben in gemeinnützigen Einrichtungen Essen aus, begleiten Ältere zum Arzt oder zum Amt, unterstützen den Platzwart im Sportverein oder pflegen in der Gemeinde den Naturlehrpfad. Bei einer Wochenarbeitszeit von maximal 30 Stunden verdient der Bürgerarbeiter etwa 830 Euro netto im Monat (knapp 7 Euro je Stunde). Der Staat wendet insgesamt 1080 Euro auf (9 Euro je Stunde), wovon auch Sozialversicherungsbeiträge bezahlt werden.

 

Eine Stelle ist auf drei Jahre begrenzt. Jedem Bürgerarbeiter steht ein Coach zur Seite, der währenddessen berät und schaut, ob mittlerweile doch der Sprung in den ersten Arbeitsmarkt möglich ist.

 

"Die Bürgerarbeit ist gewissermaßen die konsequenteste Form des Förderns und Forderns", sagte von der Leyen und bezog sich damit auf eine Kernforderung der SPD zu Kanzler Schröders Zeiten.

 

Harte Kritik kam von der Opposition im Bundestag. Die Grünen befürchten, die Maßnahme solle unwillige Programmteilnehmer durch Sanktionen aus dem Arbeitslosen- geld-II-Bezug drängen. Die Linke wirft von der Leyen vor, Arbeitslose zu erpressen. Ein Erwerbsloser müsse gegen seinen Willen in "jedweder Tätigkeit für seine bloße Existenz schuften".

 

Der Deutsche Gewerkschaftsbund kritisierte, es sei zu befürchten, dass der Lohn vielfach nicht existenzsichernd sei, so dass ergänzende Hartz-IV-Leistungen nötig blieben.

 

Kommentar

 

Bürgerarbeit Von Jens Schmidt

 

Doppelter Effekt

 

Dass die Bürgerarbeit nun deutschlandweit angeboten wird, ist auch ein Erfolg Haseloffs. Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister hatte das arbeitsmarktpolitische Instrument hier erstmals ausprobiert und so eine Möglichkeit gefunden, den Allerschwächsten eine kleine Chance zu geben. Ganz nebenbei sichten die Jobcenter ihren Bestand. So manch einer, der gar nicht mehr arbeitslos ist, fällt nun auf und folgerichtig aus dem Hilfssystem raus. Die Opposition findet das unmenschlich. Wieso eigentlich? Wer Arbeit hat und dennoch den vollen Hartz-IV-Satz abfasst, betrügt Millionen Beschäftigte, die mit ihren Steuern das soziale Hilfssystem erst ermöglichen. Faul wäre was im Staate, wenn der nicht mehr kontrollieren würde.(Sachsen-Anhalt)
© Dr. Reiner Haseloff 2012